Wärmepumpen-Installation vom Fachbetrieb
Wärmepumpe

Wärmepumpen-Referenz in Panketal bei Berlin

Ein kleines, gut gedämmtes Schwedenhaus braucht keine große Maschine. Fünf Kilowatt Heizleistung, fünf Kilowattpeak auf dem Dach, fünf Kilowattstunden Speicher — und bewusst kein Warmwasser über die Wärmepumpe.

Photovoltaikanlage auf dem Ziegeldach eines Holzhauses
Ort:
Panketal bei Berlin
Haus Typ:
Ein-/Zweifamilienhaus in Holzbauweise, vermietet
Wärmepumpe Typ:
Panasonic Aquarea Generation L, 5 kW, R290 — dazu 5 kWp Photovoltaik mit 5 kWh Speicher
Modulfeld nach Abschluss der Montage
Technikwand im Spitzboden eines Holzhauses mit Pufferspeicher und Waermepumpen-Innengeraet
Waermepumpen-Innengeraet und Pufferspeicher mit abgesperrten Anschlussleitungen
Pumpengruppe mit Sicherheitsgruppe und Membran-Ausdehnungsgefaess
Das Wohnhaus vor Beginn der Arbeiten
Hofseite und Zuwegung beim Ortstermin
Markierte Flaeche fuer die Waermepumpen-Aussseinheit

Ort: Panketal bei Berlin
Haus Typ: Ein-/Zweifamilienhaus in Holzbauweise (Schwedenhaus), vermietet
Baujahr: zwischen 1981 und 2000
Beheizte Wohnfläche: bis 100 m²
Haushaltsgröße: 1 bis 2 Personen
Vorher: Erdgas-Heizung, 11 bis 20 Jahre in Betrieb
Heizflächen: vorhandene Heizkörper, max. 50 °C Vorlauf
Fenster: 3-fach-Wärmeschutzverglasung
Wärmepumpe Typ: Panasonic Aquarea Generation L, 5 kW, Kältemittel R290
Betriebsart: reiner Heizbetrieb
Warmwasser: dezentral über Durchlauferhitzer, unverändert
Photovoltaik: knapp 5 kWp
Stromspeicher: 5 kWh
Montagezeit: rund eine Woche
Fertigstellung: September 2026


Ausgangssituation

Ein Haus in Holzbauweise mit senkrechter Bretterschalung, bis 100 m² beheizter Fläche und einer Erdgas-Heizung, die seit über einem Jahrzehnt lief. Das Objekt ist vermietet — der Eigentümer wollte die Heizkosten dauerhaft aus der Preisentwicklung fossiler Brennstoffe herausnehmen und zugleich eigenen Strom erzeugen.

Die Gebäudehülle spielt hier die entscheidende Rolle. Es ist ein Holzbau, und zwar ein gut gemachter: Holzständerwerk mit 170 mm Dämmung, beidseitig beplankt, dazu eine oberste Geschossdecke mit rund 250 mm Mineralwolle über Styropor und Spanplatte. Die Fenster sind dreifach verglast. Ein solches Haus verliert wenig — und genau das entscheidet darüber, wie groß die Wärmepumpe sein muss.


Die Entscheidung, die wir nicht getroffen haben

Der naheliegende Standardweg wäre gewesen, das Warmwasser mit auf die Wärmepumpe zu legen. Wir haben ausdrücklich davon abgeraten.

Im Haus leben ein bis zwei Personen, der Warmwasserbedarf ist entsprechend gering. Warmwasserbereitung über die Wärmepumpe verlangt aber einen Speicher, die Verrohrung dorthin, eine Zirkulationsleitung und regelmäßige Aufheizvorgänge auf ein höheres Temperaturniveau als die Heizung braucht. Bei zwei Personen steht dieser Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen — man heizt dann vor allem Speicher und Rohrleitungen.

Die vorhandenen Durchlauferhitzer bleiben deshalb, und die Wärmepumpe arbeitet ausschließlich für die Heizung. Das spart Investition und Betriebsstrom, und die Anlage läuft in dem Temperaturbereich, in dem sie effizient ist.


Auslegung: klein, weil es reicht

Gut gedämmter Holzbau, bis 100 m² beheizte Fläche, Dreifachverglasung: Die Heizlast ist entsprechend niedrig, und deshalb genügen 5 kW Heizleistung. Eine größere Maschine hätte hier nichts verbessert, sondern nur häufiger getaktet — und Taktung ist der zuverlässigste Weg, die Effizienz einer Wärmepumpe zu ruinieren.

Die vorhandenen Heizkörper konnten bleiben. Das Haus fährt im Winter mit maximal 50 °C Vorlauf — ein Wert, den eine moderne Wärmepumpe ohne Heizstab liefert.

Gewählt wurde eine Panasonic Aquarea Generation L mit dem natürlichen Kältemittel R290.


Photovoltaik: was das Dach hergab

Auf dem Ziegeldach liegen knapp 5 kWp. Mehr war nicht möglich — die nutzbare Dachfläche dieses Haustyps ist schlicht begrenzt. Das ist keine Einschränkung, die man wegdiskutieren sollte: Eine Anlage wird so groß, wie die Fläche es zulässt, nicht so groß, wie die Broschüre es verspricht.

Ergänzt wurde ein Stromspeicher mit 5 kWh, damit der Ertrag des Tages auch abends im Haus bleibt und nicht für wenige Cent ins Netz geht.

Keine Erschwernisse: kein Denkmalschutz, kein Zählerumbau erforderlich, und keine Verschattung — die umstehenden Bäume stehen weit genug entfernt.


Förderung

Das Objekt ist vermietet. Damit greift die Grundförderung von 30 Prozent; Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus sind selbstgenutzten Wohneinheiten vorbehalten. Der Förderhöchstbetrag von 28.000 Euro für die erste Wohneinheit wurde mit dieser Maßnahme deutlich unterschritten — die Anlage ist also vollständig im geförderten Rahmen geblieben.


Ergebnis

Montage in rund einer Woche, fertig im September 2026. Ein Haus, das vorher mit Erdgas geheizt hat und nichts selbst erzeugte, deckt seinen Heizbedarf jetzt mit einer Wärmepumpe und einen erheblichen Teil seines Strombedarfs vom eigenen Dach — bei unveränderten Heizkörpern.

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